Wir, das Volk des Kantons Bassersdorf, in Verantwortung gegenüber uns selbst und im Wissen um die Grenzen menschlicher Vernunft und frei vom Einfluss psychoaktiver Substanzen, im gemeinsamen Willen, Freiheit, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit zu schützen und den Kanton Bassersdorf als besten, schönsten und tollsten Gliedstaat der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu schaffen, zu gestalten und weiter zu entwickeln,  geben uns die folgende Verfassung: Art. 1 Kanton Bassersdorf 1 Der Kanton Bassersdorf ist ein souveräner Stand der Schweizerischen Eidgenossenschaft Art. 2 Rechtsstaatliche Grundsätze 1 Die Freiheit ist unser höchstes Gut. Man braucht saumässig gute Gründe, diese einzuschränken. 2 Misshandle oder plage ich weder Weib, Mann, Kind noch Hund oder Dritte, geht es kein Schwein etwas an,     was ich hinter meinen eigenen vier Wänden, in meiner Freizeit oder in meiner Stammbeiz tu. Art. 3 Gewaltenteilung 1 Die staatlichen Gewalten sind geteilt. So sollen die Ämter des Obernarrs, des Sechseläuten-Marschalls und des Chilbi-Chefs    nie von der selben Person ausgeübt werden. 2 Die öffentliche Macht unterliegt der Kontrolle der Mitbassersdorfer. Tu, was du willst, so lange sich keiner getraut,    dir drein zu schnorren. Art. 4 Subsidiarität 1 Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in    Staat und Gesellschaft bei.    Ein Tag pro Woche hat jede Person das Recht, sich von der Verantwortung eine Auszeit zu nehmen. 2 Die Initiative von Einzelnen und von Organisationen zur Förderung des Gemeinwesens verdient den Respekt aller Bürger und    aller Organe des Staates und der Gesellschaft. Kanton und Gemeinden können diese Initiative fördern,    wenn sie denn gefragt werden. Art. 5 Nachhaltigkeit 1 Kanton und Gemeinden sorgen im Einverständnis mit den Bürgern für die Erhaltung der Lebensgrundlagen. 2 In Verantwortung für die kommenden Generationen sind sie einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.   Spiritueller, religiöser, esoterischer und sonstiger weltanschaulicher Hokuspokus haben deshalb auf   staatlicher Ebene nichts verloren.   Für Private gilt Art. 2 Abs. 2. Art. 6 Dialog 1 Kanton und Gemeinden schaffen günstige Voraussetzungen für den Dialog zwischen den Kulturen, Weltanschauungen und    Religionen.  Am besten hilft Alkohol. Art. 7 Innovation 1 Innovationsfreudigkeit ist der Kern der Bassersdorfer Seele. Kanton und Gemeinden müssen diese nicht sonderlich fördern.    Sie sollten aber auch nicht im Weg stehen. Art. 8 Schutz der Menschenwürde 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sollte sie einer wegen der Einwirkung psychoaktiver Substanzen, in Trauer um die    verflossene oder unerwiderte Liebe oder aus schierer Dummheit verlieren, sind die Mitbürger grosszügig und    stehen mit Rat und Tat zur Seite. Art. 9 Gewährleistung der Grundrechte 1 Die Menschenrechte und Grundrechte sind gewährleistet. Was sogenannt übergeordnetes Recht dazu sagt,    interessiert die Bassersdorfer nur sehr bedingt. 2 Die Bestimmungen der Bundesverfassung über die Verwirklichung und die Einschränkung der Grundrechte gelten für die    Grundrechte des kantonalen Rechts nur insoweit, als sie den freiheitlichen Grundsätzen der kantonalen Verfassung    nicht widersprechen.    Auf Einschränkungen der Grundrechte, insbesondere der freien Rede, verzichtet der Bassersdorfer dankend. Art.10 Rechtsgleichheit 1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Zusätzliche Paragrafen, welche die Gleichheit der Geschlechter,    Rassen und sexuellen Neigungen (sofern sie nicht gegen Art. 2 Abs. 2 verstossen) betonen, sind überflüssig,    weil das selbstverständlich ist. 2 Im Kanton Bassersdorf sind nicht manche gleicher als andere. Auch wenn der Stand Bassersdorf ein kleiner Stand ist:    Solchen Hinterwäldlerseich überlasse man den Emmentalern, Bündnern und Oberwallisern. Art. 11 Recht auf Bildung 1 Das Recht auf Bildung ist gewährleistet. Für die Schlausten der Schlauen schafft der Kanton eine eigene Universität. Art. 12 Zugang zu amtlichen Dokumenten 1 Jede Person hat das Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten. Um den Zugang nicht unnötig zu erschweren,    sind die Behörden angehalten, die Zahl der Dokumente gering zu halten. Art. 13 Bürgerrecht 1 Jeder zur Zeit des Inkrafttretens dieser Verfassung in der Gemeinde Bassersdorf wohnhafte Schweizer ist Bürger des    Kantons Bassersdorf, sofern er ein glatter Siech ist. 2 Über Neueinbürgerungen befindet die Landsgemeinde. Art. 14 Stimm- und Wahlrecht 1 Das Stimm- und Wahlrecht steht allen Kantonsbürgern zu, welche das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben.    Besonders trümmligen Siechen kann das Stimmrecht durch die Landsgemeinde entzogen werden. Art. 15 Initiativrecht 1 Ein Stimmberechtigter kann mit einer Initiative jedwelche Erlasse, Verfassungs- und Gesetzesänderungen verlangen.    Die Landsgemeinde bestimmt über das Begehren. 2 Eine Initiative wird grundsätzlich nicht vorgeprüft. Einzige Einschränkung bezüglich Inhalt der Initiative ist Art. 2 Abs. 2    der Verfassung. Art. 16 Referendum 1 Ein Referendum ist nicht vorgesehen. Es obliegt der Landsgemeinde Einspruch gegen Behördenbeschlüsse zu erheben. Art. 17 Amtsdauer 1 Die Amtsdauer aller Behördenmitglieder beträgt 4 Jahre. Neuwahlen sind jeweils am Fasnachtswochenende.    Die gewählten Mitglieder werden am Gigelizyschtig feierlich verkündet. Art. 18 Organe 1 Das oberste Organ des Kantons ist der Souverän, vertreten durch die Landsgemeinde.    An der Landsgemeinde können alle stimmberechtigten Bürger teilnehmen. 2 Die Landsgemeinde tagt am Schmutzigen Dunnschtig. 3 Die Landsgemeinde bestimmt über sämtliche Geschäfte, sofern sie nicht dem Regierungsrat übertragen sind.    Die Landsgemeinde hat das Recht, jeden Regierungsratsentscheid für nichtig zu erklären. 4 Die Führung der Tagesgeschäfte obliegt dem Regierungsrat, bestehend aus 5 an der Urne gewählten Mitgliedern.    Den Vorsitz hat der Landammann. 5 Der Regierungrat wurstelt nach bestem Wissen und Gewissen und verpülvert die ihm zur Verfügung stehenden Mittel.    Gibt er mehr Geld aus, haftet er mit seinem eigenen Sack. 6 Die richterliche Gewalt hat das Obergericht, bestehend aus 5 an der Urne gewählten Mitgliedern. 7 Die Landsgemeinde bestimmt den Rektor der Universität. Art. 19 Gesetz 1 Die Verfassung ist das einzige schriftliche Dokument für die Regeln des Zusammenlebens und des Wirtschaftens im Kanton. 2 Sie ist allumfassend und braucht keine näheren Erläuterungen.    Wer sie nicht versteht, ist entweder besonders dämlich oder Sozialdemokrat.
Verfassung des Kantons Bassersdorf
Verfassung des Kantons Bassersdorf
Wir, das Volk des Kantons Bassersdorf, in Verantwortung gegenüber uns selbst und im Wissen um die Grenzen menschlicher Vernunft und frei vom Einfluss psychoaktiver Substanzen, im gemeinsamen Willen, Freiheit, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit zu schützen und den Kanton Bassersdorf als besten, schönsten und tollsten Gliedstaat der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu schaffen, zu gestalten und weiter zu entwickeln,  geben uns die folgende Verfassung: Art. 1 Kanton Bassersdorf 1 Der Kanton Bassersdorf ist ein souveräner Stand der    Schweizerischen Eidgenossenschaft Art. 2 Rechtsstaatliche Grundsätze 1 Die Freiheit ist unser höchstes Gut. Man braucht saumässig    gute Gründe, diese einzuschränken. 2 Misshandle oder plage ich weder Weib, Mann, Kind noch Hund oder    Dritte, geht es kein Schwein etwas an,  was ich hinter meinen eigenen vier    Wänden, in meiner Freizeit oder in meiner Stammbeiz tu. Art. 3 Gewaltenteilung 1 Die staatlichen Gewalten sind geteilt. So sollen die Ämter des Obernarrs,    des Sechseläuten-Marschalls und des Chilbi-Chefs    nie von der selben Person ausgeübt werden. 2 Die öffentliche Macht unterliegt der Kontrolle der Mitbassersdorfer.    Tu, was du willst, so lange sich keiner getraut,    dir drein zu schnorren. Art. 4 Subsidiarität 1 Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach    ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.    Ein Tag pro Woche hat jede Person das Recht, sich von der    Verantwortung eine Auszeit zu nehmen. 2 Die Initiative von Einzelnen und von Organisationen zur Förderung des    Gemeinwesens verdient den Respekt aller Bürger und aller Organe des    Staates und der Gesellschaft. Kanton und Gemeinden können diese    Initiative fördern, wenn sie denn gefragt werden. Art. 5 Nachhaltigkeit 1 Kanton und Gemeinden sorgen im Einverständnis mit den Bürgern für    die Erhaltung der Lebensgrundlagen. 2 In Verantwortung für die kommenden Generationen sind sie einer    nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.    Spiritueller, religiöser, esoterischer und sonstiger weltanschaulicher    Hokuspokus haben deshalb auf staatlicher Ebene nichts verloren.    Für Private gilt Art. 2 Abs. 2. Art. 6 Dialog 1 Kanton und Gemeinden schaffen günstige Voraussetzungen für den    Dialog zwischen den Kulturen, Weltanschauungen und    Religionen.  Am besten hilft Alkohol. Art. 7 Innovation 1 Innovationsfreudigkeit ist der Kern der Bassersdorfer Seele.    Kanton und Gemeinden müssen diese nicht sonderlich fördern.    Sie sollten aber auch nicht im Weg stehen. Art. 8 Schutz der Menschenwürde 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sollte sie einer wegen der    Einwirkung psychoaktiver Substanzen, in Trauer um die verflossene oder    unerwiderte Liebe oder aus schierer Dummheit verlieren,    sind die Mitbürger grosszügig und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Art. 9 Gewährleistung der Grundrechte 1 Die Menschenrechte und Grundrechte sind gewährleistet.    Was sogenannt übergeordnetes Recht dazu sagt,    interessiert die Bassersdorfer nur sehr bedingt. 2 Die Bestimmungen der Bundesverfassung über die Verwirklichung und    die Einschränkung der Grundrechte gelten für die Grundrechte des    kantonalen Rechts nur insoweit, als sie den freiheitlichen Grundsätzen    der kantonalen Verfassung nicht widersprechen.    Auf Einschränkungen der Grundrechte, insbesondere der freien Rede,    verzichtet der Bassersdorfer dankend. Art.10 Rechtsgleichheit 1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Zusätzliche Paragrafen,    welche die Gleichheit der Geschlechter,  Rassen und sexuellen Neigungen    (sofern sie nicht gegen Art. 2 Abs. 2 verstossen) betonen, sind überflüssig,    weil das selbstverständlich ist. 2 Im Kanton Bassersdorf sind nicht manche gleicher als andere.    Auch wenn der Stand Bassersdorf ein kleiner Stand ist:    Solchen Hinterwäldlerseich überlasse man den Emmentalern,    Bündnern und Oberwallisern. Art. 11 Recht auf Bildung 1 Das Recht auf Bildung ist gewährleistet. Für die Schlausten der Schlauen    schafft der Kanton eine eigene Universität. Art. 12 Zugang zu amtlichen Dokumenten 1 Jede Person hat das Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten.    Um den Zugang nicht unnötig zu erschweren, sind die Behörden    angehalten, die Zahl der Dokumente gering zu halten. Art. 13 Bürgerrecht 1 Jeder zur Zeit des Inkrafttretens dieser Verfassung in der    Gemeinde Bassersdorf wohnhafte Schweizer ist Bürger des    Kantons Bassersdorf, sofern er ein glatter Siech ist. 2 Über Neueinbürgerungen befindet die Landsgemeinde. Art. 14 Stimm- und Wahlrecht 1 Das Stimm- und Wahlrecht steht allen Kantonsbürgern zu, welche    das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben.    Besonders trümmligen Siechen kann das Stimmrecht durch die    Landsgemeinde entzogen werden. Art. 15 Initiativrecht 1 Ein Stimmberechtigter kann mit einer Initiative jedwelche Erlasse,    Verfassungs- und Gesetzesänderungen verlangen.    Die Landsgemeinde bestimmt über das Begehren. 2 Eine Initiative wird grundsätzlich nicht vorgeprüft.    Einzige Einschränkung bezüglich Inhalt der Initiative ist Art. 2 Abs. 2    der Verfassung. Art. 16 Referendum 1 Ein Referendum ist nicht vorgesehen. Es obliegt der Landsgemeinde    Einspruch gegen Behördenbeschlüsse zu erheben. Art. 17 Amtsdauer 1 Die Amtsdauer aller Behördenmitglieder beträgt 4 Jahre. Neuwahlen sind    jeweils am Fasnachtswochenende.    Die gewählten Mitglieder werden am Gigelizyschtig feierlich verkündet. Art. 18 Organe 1 Das oberste Organ des Kantons ist der Souverän, vertreten durch die    Landsgemeinde.    An der Landsgemeinde können alle stimmberechtigten Bürger teilnehmen. 2 Die Landsgemeinde tagt am Schmutzigen Dunnschtig. 3 Die Landsgemeinde bestimmt über sämtliche Geschäfte, sofern sie    nicht dem Regierungsrat übertragen sind.    Die Landsgemeinde hat das Recht, jeden Regierungsratsentscheid    für nichtig zu erklären. 4 Die Führung der Tagesgeschäfte obliegt dem Regierungsrat,   bestehend aus 5 an der Urne gewählten Mitgliedern.    Den Vorsitz hat der Landammann. 5 Der Regierungrat wurstelt nach bestem Wissen und Gewissen und    verpülvert die ihm zur Verfügung stehenden Mittel.    Gibt er mehr Geld aus, haftet er mit seinem eigenen Sack. 6 Die richterliche Gewalt hat das Obergericht, bestehend aus 5 an    der Urne gewählten Mitgliedern. 7 Die Landsgemeinde bestimmt den Rektor der Universität. Art. 19 Gesetz 1 Die Verfassung ist das einzige schriftliche Dokument für die Regeln    des Zusammenlebens und des Wirtschaftens im Kanton. 2 Sie ist allumfassend und braucht keine näheren Erläuterungen.    Wer sie nicht versteht, ist entweder besonders dämlich    oder Sozialdemokrat.
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